Pressemitteilung vom Montag  | 9 mai 2016

„Core Holdings“: Wenn Kapitalerhalt Rentabilität gleichbedeutend werden


Dank unserer an die „Private Equity“-Philosophie angelehnten Methodik, die aus der indexorientierten Logik der institutionellen Investitionstätigkeit ausbricht, generiert Core Holdings Europe eine Überperformance von über 10% in einem Jahr gegenüber dem Index STOXX Europe 600. Ein bemerkenswertes Ergebnis in einer Baissephase an der Börse und ein eindrucksvoller Beweis für die Stichhaltigkeit des Ansatzes.

Performance und Kapitalerhalt endlich in einer positiven Dynamik vereint
Core Holdings ist eine exklusive, von Bordier & Cie intern entwickelte Methode zur Analyse und Auswahl direkt gehaltener Aktien. „Wir sind zu der Auffassung gelangt, dass der ständige Kauf und Verkauf von Aktien und das indexbasierte Assetmanagement nicht mehr zeitgemäss sind. Mit der Core Holdings-Strategie können wir aus dieser Logik ausbrechen und die Interessen unserer Kunden mit unserem Ansatz für Anlagen in Aktien in Einklang bringen“, erläutert Michel Juvet, bei Bordier & Cie für Assetmanagement und Investments verantwortlicher Gesellschafter.

Der erste Schritt zu Performance ist die Vermeidung von Verlusten.
„Unser Modell lehnt sich an die Private Equity-Philosophie an: wir kaufen nicht nur Aktien, sondern wir investieren auf lange Sicht in Unternehmen, die sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit in Baissephasen auszeichnen und deren langfristige Wertentwicklung weniger stark vom Konjunkturzyklus abhängig ist“, hält Research-Direktor Frédéric Potelle fest. „So baut sich Performance auf dem Vermeiden von Verlusten und auf dem Kapital auf, das man gar nicht erst verliert. In dieser Philosophie spiegeln sich die fundamentalen Werte unserer Berufung als Privatbankier wider: Schutz und Mehrung der uns anvertrauten Vermögen bei langfristiger Orientierung in Verbindung mit massgeschneiderter Betreuung und dauerhafter Performance“.

Die besten Unternehmen zum günstigsten Preis
Bei der Auswahl der Unternehmen legen wir besonderes Augenmerk auf folgende Merkmale:

  • Ein nachhaltiges Wachstumspotenzial über mehrere Konjunkturzyklen hinweg;
  • Eine hohe ökonomische Rentabilität in Verbindung mit einer relativ niedrigen Kapitalintensität, so dass in jedem Fall hohe freie und positive Cashflows generiert werden können;
  • Eine Rentabilität des eingesetzten Kapitals, die auf Dauer höher als die Kapitalkosten ist, um eine permanente Wertschöpfung zu gewährleisten;
  • Eine hohe Eigenkapitalrentabilität infolge des optimalen Einsatzes externer Finanzierungsquellen;
  • Eine moderate Verschuldung zur Gewährleistung einer Sicherheitsmarge in Phasen eines Konjunkturabschwungs.

Dieser sorgfКltigen und profunden Analyse der Cashflows kann jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Unternehmen unterzogen werden. Anhand eines Кusserst rigorosen Prozesses, der rund 80% der im Index gefЯhrten Aktien eliminiert, werden die verschiedenen Unternehmen gefiltert, um nur diejenigen einer fundamentalen Analyse zu unterziehen, die unseren „Core Holdings“-Kriterien entsprechen.

Die 20 bis 25 aufgrund der Stärke ihres Businessmodells – Widerstandsfähigkeit, Transparenz der Cashflows und Wertschöpfung über mehrere Konjunkturzyklen hinweg – und ihres möglichst günstigen Preises rigoros ausgewählten Core Holdings Europe-Werte sind nicht nur defensive „Big Caps“. Zu ihnen zählen auch Unternehmen wie Symrise oder Bureau Veritas.

Die bisherige Wertentwicklung
Die Core Holdings Europe-Strategie hat ihr Potenzial schon bald unter Beweis gestellt und in einem Jahr eine Überperformance von über 10% gegenüber dem Referenzindex, dem STOXX Europe 600, erzielt. Nachdem sich das Portfolio bis Ende Juni 2015 gleichauf mit dem europäischen Markt entwickelt hatte, konnte es in der sich im Sommer 2015 anschliessenden Korrekturphase (China, Schwellenländer, Fed) eine Überperformance von über 5% generieren. Ende 2015 und Anfang 2016 war das gleiche Phänomen zu beobachten, wobei der Performancevorsprung auch in den Haussephasen gehalten werden konnte.
Somit betrug die Wertentwicklung der Core Holdings Europe-Auswahl im Zeitraum vom 21. April 2015 bis zum 20. April 2016 -4%, wogegen der STOXX Europe 600 einen Verlust von 14% verbuchte. Damit beträgt die Überperformance gegenüber dem Index über 10%.

Ein Jahr nach der Auflegung der Core Holdings-Strategie entspricht die wirtschaftliche Leistung der von uns ausgewählten Unternehmen unseren Erwartungen. An der Börse können sich die ausgewählten Aktien im Durchschnitt besser als der Markt behaupten. Dieser Vorsprung konnte in den Haussephasen grösstenteils gehalten werden. „Im Lauf der Zeit wird dieser Vorsprung zu einem starken Verbündeten, denn für die Anleger zahlt sich auf lange Sicht das Kapital aus, das sie in der Baissephase nicht verloren haben. Dieser Ansatz zeigt, dass der Erhalt des Kapitals und die Generierung von Investmentperformance keine entgegengesetzten, sondern vielmehr sich gegenseitig ergänzende Postulate sind: ohne Kapitalerhalt ist Performance nicht denkbar“, so Frédéric Potelle abschliessend.

Für alle weiteren Auskünfte

Christophe Leu
Direktor für Kommunikation
Direct +41 58 258 03 54
christophe.leu@bordier.com

Wir sind Privatbankiers im besten Sinn des Wortes, wir zeichnen uns durch eine hohe Stabilität und finanzielle Solidität aus, wir legen grossen Wert auf unsere Unabhängigkeit, um Ihnen ein einzigartiges „Bordier-Erlebnis“, d.h. eine massgeschneiderte Betreuung in Verbindung mit dauerhafter Performance zu garantieren.